Markus Schwemmle's Blog

Systemisch arbeiten & leben

Sind Sie bereit für Emergenz?

Geschrieben am | 22. Dezember, 2011 | Keine Kommentare

Otto Scharmer’s Theorie U in der er das Phänomen von Emergenz beschreibt hat in der Fachwelt einige Aufmerksamkeit erregt. Dies ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass er als Professor am MIT im Dunstkreis von Ed Schein und  Peter Senge („die fünfte Disziplin“) berühmte Vorgänger hat, die einen erheblichen Einfluss auf die Arbeit einer ganzen Generation von Experten im Bereich der Organisationsentwicklung und Managementberatung haben.

Sein Buch „Theory U“ beschreibt eindrücklich den Prozess der Emergenz und seine Webseite enthält einige nützliche Hilfsmittel und Tools zum Download bereit. Allerdings ist es wie mit vielen dieser Angebote: Man muss sich schon ein wenig damit beschäftigen, damit man einen Nutzen aus der Anwendung ziehen kann.

Seit einiger Zeit nun arbeite ich „emergent“ in diesem Sinne. Nicht immer jedoch steht diese Behauptung im Vordergrund. Vor allem dann nicht, wenn der Verdacht eine Methode zu „verkaufen“ eher hinderlich für den Erfolg eines Projektes ist.

Mir ist wichtig hier zu beschreiben, dass emergentes Arbeiten in keiner Weise ausschließlich eine Frage der eingesetzten Methoden ist. Aus meiner Sicht ist die gelebte Haltung und der Umgang der handelnden Personen miteinander im Sinne einer Teamkultur der wesentlich wichtigere Faktor.

So kann Emergenz auch nicht im Sinne eines Kochrezeptes erzeugt werden, sondern entsteht in der Interaktion. Diese Interaktionen folgen leider auch nicht den linearen Ursache-Wirkungs-Beziehungen, mit denen wir gerne unsere Weltsicht vereinfachen. Emergenz ist deshalb mehr eine Folge der Bereitschaft von Menschen, sich auf einen gemeinsamen Lern- und Erlebnisprozess einzulassen. Dafür ist ein guter, tiefgründer Kontakt zwischen den handelnden Personen eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Zurück zur Überschrift: Emergenz „funktioniert“ nur, wenn Menschen dafür bereit sind.

Sind Sie bereit für Emergenz? Im Rahmen des Vorkongresses führe ich mit meinem Freund und Kollegen Menschen die dafür bereit sind einmal praktisch durch das U…

http://www.berater-stark-machen.de/seminare/die-praxis-der-qtheorie-uq.html

Emergenz live: Voneinander Lernen – Emergent learning from each other

Geschrieben am | 16. Dezember, 2011 | Keine Kommentare

I am just on my way back from Turkey to Germany. And I must say that this week’s work was one of the best experiences in my business life as a facilitator of management training programs. So, this article is for the participants and also dedicated to my great colleague. Besides the compliment I would like to make to all of you, I would like to describe, why our work was a very good example of an emergent approach.

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Die Macht der Sprache oder die Abwertung von Non-Profit Unternehmen

Geschrieben am | 10. November, 2011 | Keine Kommentare

Gestern war ich eingeladen um in einer sogenannten Non-Profit Organisation einen Vortrag zu halten zum Thema „Führung in druckvollen Zeiten“ (davon an anderer Stelle mehr). Ich lerne ja sehr viel von den Menschen mit denen ich arbeiten darf und an der Stelle ist mir einer der Teilnehmer begegnet und meinte: Die Bezeichnung „Non-Profit Unternehmen“ ist eigentlich eine Abwertung, denn man kann den Eindruck bekommen es handle sich gar nicht um ein „echtes“ Unternehmen…

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Das 3. Symposium der Münchner Peergroup kommt bald

Geschrieben am | 31. Oktober, 2011 | Keine Kommentare

Rückblick auf das 2. Symposium der systemischen Peergroup München

Bald ist es wieder so weit: Das 3. Symposium der Münchner Peergroup kommt bald!
Am 14. Januar 2012 werden die Peers 12 Workshops anbieten um systemische Interventionen und Konzepte praktisch erlebbar zu machen. Das allein ist schon richtig toll, weil mich das jedes mal davon überzeugt, dass diese lebendige Community als Gruppe wirklich etwas zu bieten hat.

Besonders jedoch freut es mich, dass es uns gelungen ist Dr. Harry Merl zum Symposium zu holen, der die Key Note im Plenum für uns halten wird. Harry ist aus meiner Sicht einer der systemischen „Weisen“, der allein schon aufgrund seiner Biographie und mit seiner Intervention, dem „Gesundheitsbild“ Wege zu einer gesunden Gesellschaft anbietet. Nebenbei ist es eine Freude, seiner charmanten österreichischen Art zuzusehen und zu lauschen. Ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken: Wenn ich mal 78 bin, dann nach seinem Vorbild…

Weitere Informationen und Anmeldung hier: http://www.berater-stark-machen.de/

The difference between openness and open mindedness…

Geschrieben am | 30. September, 2011 | Keine Kommentare

Thanks to my customers, I am able to work also in international projects e.g. in global leadership development projects. This article is on an interesting difference in people…

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Urlaub als Retail Therapy ?

Geschrieben am | 31. August, 2011 | Keine Kommentare

Kaum sind manche Menschen im sogenannten Urlaub, scheinen Sie vor allem zunächst einmal ihre Selbstkontrolle im Sinne ihrer Selbststeuerung zu verlieren. Und wer kennt das nicht: Endlich mal in den Tag leben können. Aufstehen, wann man selbst es will (oder vielmehr: Wann „es“ in mir aufstehen will). Dann wenn der erste Urlaubstag es will kann man sich konsequent alles gönnen, was „es“ so braucht. Nach einigen Tagen scheint sich dieses erste Urlaubsglück zu verflüchtigen und „mehr davon“ bringt die flüchtigen Glücksgefühle dieser „Retail Therapy“ nicht mehr zurück… Je mehr Urlaubsglück man konsumiert umso weniger kommt das Glück…

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Bankers Blues oder was passiert wenn man sein Leben auf der Suche nach Sinn ändert ohne das eigene Bewusstsein zu verändern

Geschrieben am | 31. Juli, 2011 | Keine Kommentare

Über einen guten Bekannten bin ich auf einen Film im Internet über Rudolf Wötzel aufmerksam geworden (danke Gerhard!), der für Fachleute und Interessierte sicher spannend ist:

Hier geht’s zum Film “Bankers Blues”

Portraitiert wird ein Investmentbanker, der seinen Sinnverlust erzählt und darüber, wie er im Anschluss daran weiterlebte. Für alle die mit den ISB-Wiesloch Konzepten vertraut sind kann man dort sehr schön sehen wir sich der gelebte Dilemma-Zirkel nach und nach seelisch auswirkt und zum inneren Ausstieg führte. Allerdings wird auch sehr deutlich, dass alle Aktivitäten die durch einen Sinnmangel ausgelöst werden nicht zur Besserung führen, wenn man nicht auch gleichzeitig sein Bewusstsein verändert…

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Führung durch das Leben

Geschrieben am | 8. Juli, 2011 | Keine Kommentare

Führung ist für mich ein elementares berufliches Thema. Ich darf mit Führungskräften arbeiten und fühle mich verantwortlich für Lernprozesse nach denen sich meine Teilnehmer ihren Führungsaufgaben wesentlich besser stellen können. Viel zu oft erlebe ich Unternehmen, die gerne von uns Trainern möchten, dass wir den Führungskräften sagen wie es geht und sie mit Rezepten vertraut machen. Oder noch besser: Unsere eigene Führungserfahrung einbringen. Ich habe von beidem eine Menge: Viele Rezepte, viel eigene Führungserfahrung. Und eigene Lernerfahrung, denn ich lerne heute noch, mache meine Fehler, bin nicht der perfekte Chef.

Der beste Lehrmeister aus meiner Sicht ist jedoch das Leben selbst, wenn man offen ist solche Lernerfahrungen zu akzeptieren und sie in sein eigenes Denken & Handeln einfließen zu lassen…

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Filmempfehlung: Drive – Was Sie wirklich motiviert

Geschrieben am | 6. Juni, 2011 | Keine Kommentare

Liebe Leser,
hier als kleiner “Nachschlag” ein 10 Minuten Film der die Erkenntnisse von “Drive – Was Sie wirklich motiviert” ganz gut zusammenfasst. Zumindest die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden gut wiedergegebn. Das Buch ist auf alle Fälle sehr lesenswert – nur die filmische Zusammenfassung alleine macht das Konzept von Motivation 3.0 und die vielen Facetten von Typ I – Verhalten und die dazugehörigen Kontextbedingungen alleine nicht ausreichend klar. Trotzdem ein schöner Einstieg in die Thematik…

Buchempfehlung: Drive – was sie wirklich motiviert

Geschrieben am | 3. Juni, 2011 | Keine Kommentare


Motivation ist eines der wichtigsten Themen der Menschheitsgeschichte: Was bringt mich dazu, morgens freudig aufzustehen? Was fesselt mich so sehr, dass mir gar nicht auffällt, wie die Zeit vergeht? Welche Tätigkeiten fühlen sich gar nicht an wie Arbeit? Worin bin ich richtig gut und habe Lust noch besser zu werden?

Drive: Was Sie wirklich motiviert

Die Antworten auf solche Fragen deuten auf einen Zustand höchster Motivation hin. Das ist persönlich sehr erstrebenswert und auch die Führungskräfte in Organisationen interessieren sich stark dafür. Leider stimmen die gelebten Antworten in den Unternehmen weltweit nicht mit dem aktuellen Stand des Wissens über Motivation überein.

Warum Sie dieses Buch lesen sollten wenn Sie Führungskraft, Berater, Eltern oder interessiert an Selbstmotivation sind, lesen Sie in diesem Blogartikel. Am Ende finden Sie eine Zusammenfassung des Buches als Mindmap.

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