Markus Schwemmle's Blog

Systemisch arbeiten & leben

Zurück in die Welt

Geschrieben am | 17. August, 2016 | Keine Kommentare

Erst einmal möchte ich mich bei euch, meinen treuen Bloglesern entschuldigen: Ich hatte tatsächlich so etwas wie eine Blogpause von 2 Monaten. Eigentlich veröffentliche ich mindestens jeden Monat einen Artikel, wenn’s gut läuft, sogar jede Woche. Ich könnte jetzt etwas von Kreativpause erzählen, aber das stimmt nicht. Es gab einfach viel und wahrscheinlich auch sehr Wichtiges zu tun. Allerdings zählt für mich das Argument „dringendes“ und „wichtiges“ nicht so wirklich. Ich bin eher ein Freund von „Competing Commitments“. Weiterlesen…

Nach dem Kongress ist nach dem Kongress

Geschrieben am | 31. Mai, 2016 | Keine Kommentare

Nun liegt er hinter uns: Der Biographiefaktor-Kongress. Die ersten Eindrücke und einen Rückblick dazu findet ihr hier: http://www.system-worx.de/institut/seminare/rueckschau-biographiefaktor-kongress.html

Für mich war das ein Auftakt. Wir hatten interessante Vortragende und ihre Vorträge. Und einige praktische interaktive Workshops, sowie ein passendes Abendprogramm. Bei allem Programm ist mir jedoch sehr klar geworden, wieviel Spielraum uns dieses Thema in Zukunft bietet. Ich bin sicher, dass wir beim nächsten Kongress ein noch wesentlich breiteres Programm haben werden. Das Leben ist bunt und vielfältig. Es wird interessant sein zu lernen, wie Menschen in China etwas werden oder auch in Südamerika oder in Indien. Wir möchten einen Beitrag dazu leisten immer wieder aufzuzeigen, wie Menschen sich entwickeln und welche Methoden in Beratung und Coaching dabei helfen können. Auch die Entwicklung von Menschen in Organisationen wird ein wesentliches Thema bleiben. Nach einer Verschnaufpause nach dem Kongress geht die Arbeit der Recherche jetzt los…

Umfrage: „Ein Name für unsere gemeinschaftliche Systemische Post“

Geschrieben am | 10. April, 2016 | Keine Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir von system worx möchten in naher Zukunft einen gemeinschaftlichen Service in Form wöchentlicher systemischer Inspiration starten.

Gemeinschaftlich heißt in diesem Kontext, dass diese Form der “systemischen Post” ein Service wird, bei dem auch andere Netzwerker Ihre Beiträge beisteuern und Interessierte mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung beschenken können.

Die Frage “Was ist eigentlich systemisch?” kann sehr abstrakt beantwortet werden. Das neue Format soll es konkret und greifbar machen, indem die wöchtenlichen Emails mit folgenden Inhalten gefüllt werden:

  • Eine Anwendungsstory, die zeigt, wie jemand durch systemisches Denken und Handeln erfolgreicher in seiner Rolle ist
  • Ein Profil eines systemisch arbeitenden und lebenden Praktikers
  • Ein Buchtipp oder Hinweis auf einen interessanten Artikel
  • Möglichkeit für Leser, Resonanz und Wünsche zu Themen zu geben

Es wird darum gehen, wie wir in all unseren Rollen durch systemisches Denken, Konzepte, Interventionen zu einer besseren Version unserer Selbst werden können.

Wir wollen gemeinsam mit Euch verstehen, wie im Kontext von Organisationsrollen …

  • Berater besser beraten
  • Organisationsentwickler besser Organisationen entwickeln
  • Trainer besser trainieren
  • Projektleiter besser Projekte leiten
  • Teamleiter besser Teams leiten, Manager besser agieren
  • Geschäftsführer besser ihre Geschäfte führen
  • Mitarbeiter besser mitarbeiten, Verkäufer besser Verkaufen

Wir wollen gemeinsam mit Euch verstehen, wie im Kontext von Privatrollen …

  • Mütter und Väter besser mit ihren Kindern umgehen
  • Freunde bessere Freunde werden
  • Partner bessere Partner werden
  • Sportler besser ihren Sport ausüben
  • und und und…

Jetzt möchten wir Euch fragen, welchen Namen ihr dieser “systemischen Inspiration” geben würdet.

Unsere Umfrage findet ihr unter folgendem link:

http://www.system-worx.de/institut/component/content/article/34-seminare/274-systemische-post.html

Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine Freikarte für den Biographiefaktor-Kongress am 6. & 7. Mai 2016.
Wir berücksichtigen alle Meldungen auf unserer Webseite, die bis zum 17. April bei uns eingehen.

Nähere Informationen zum Kongress findet ihr unter: www.biographiefaktor.de

Wir freuen uns über Eure Antworten und wünschen Euch viel Erfolg beim Gewinnspiel!

Euer Markus Schwemmle

Learning Conversations: Teamentwicklung in Führungsteams

Geschrieben am | 3. April, 2016 | Keine Kommentare


Hallo liebe Freunde, Kollegen und Kunden von system worx. Wir waren fleißig und haben gleich die nächste Learning Conversation fertig gestellt. Dieses Gespräch habe ich mit unserer Partnerin Silke Heerwagen geführt, die sich in den letzten Jahren immer wieder mit der Teamentwicklung in Führungsteams beschäftigt und dazu auch ein entsprechendes Whitepaper auf unserer Mediathek veröffentlicht hat: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/gemeinsam-neues-gestalten/

Sie beschreibt in ihrem Artikel ein Fallbeispiel einer Führungsteamentwicklung, beschreibt einen entsprechenden Entwicklungsprozess, sowie entsprechende Instrumente bis hin zu Flipcharts, die dafür verwendet wurden. Viel Spass beim Sehen oder Lesen…

Learning Conversations: Regiebasierte Organisationsentwicklung

Geschrieben am | 31. März, 2016 | Keine Kommentare


Endlich haben wir das nächste Video aus der Reihe “Learning Conversations” fertig. Es handelt sich um das Thema “Regiebasierte Organisationsentwicklung” mit Jaakko Johannsen. Wir explorieren im Gespräch die Hintergründe zu seinem gleichnamigen Whitepaper auf unserer Mediathek: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/regie-basierte-organisationsberatung/

Den Einstieg finden wir zur Theatermetapher, die wir als in erster Linie als Instrument der Selbststeuerung in Organisationsentwicklungsprojekten begreifen. Der Artikel ist insbesondere für unsere Beraterkollegen und auch Teilnehmer an unseren OE-Ausbildungen aber auch für Entscheider interessant, die Berater einsetzen wollen.

Wie lebt man weiter, wenn einer fehlt?

Geschrieben am | 21. Februar, 2016 | Keine Kommentare

Aus aktuellen Anlässen möchte ich heute ein Thema anschneiden, das mich in den letzten Tagen sehr bewegt: Es sterben Menschen, die mit mir mehr oder weniger verbunden sind oder sie waren dem Tode so nahe, dass nicht mehr viel gefehlt hat. Irgendetwas hat mich ganz anders berührt als sonst:
Vielleicht ist es nur die Tatsache, dass sich einzelne Ereignisse besser verarbeiten lassen und ich fühle mich überwältigt von der Menge der schlechten Nachrichten.
Oder es ist die Dramatik und gefühlte Ungerechtigkeit, dass sogar Kinder in jungen Jahren elendig sterben, ohne dass sie werden konnten, was in Ihnen als Potenzial schlummerte und die Erwachsenen auf ihren guten Wünschen als abgewertete Illusionen sitzen bleiben.
Oder es ist die Angst vor dem Prozess des Sterbens, der sehr qualvoll von außen betrachtet sein kann.
Als Berater in Veränderungsprozessen bin ich gewohnt für Menschen Prozesse des Abschieds zu inszenieren. Meistens wartet dann auf der anderen Seite etwas Neues. Beim Sterben kann man da nicht sicher sein. Und selbst Gläubige entdecken bei einer Nahtoderfahrung ihren Unglauben und reagieren mit Angst und unbändigem Lebenswillen.
Im Mai veranstalten wir unseren Kongress „der Biographiefaktor“ in München. Ich hatte mir selbst als Referent und „Joker“ (quasi Ersatzmann) überlegt, welches Thema ich vorbereiten will. Heute ist es mir klar geworden: „Leben im Bewusstsein des Todes.“ Dieser doppeldeutigen Botschaft würde ich gerne im Andenken an einen lieben Freund meine eigene Interpretation verleihen und über die Bedeutung von Sinn im Prozess des Werdens und Vergehens referieren, Gedankenexperimente und Reflexionen anbieten, die mir in den letzten Tagen durch den Kopf gingen. Das Ergebnis? Ich zeigen wie ein Bewusstsein des Todes das Leben und den Lebensweg verändert und auf eine andere Art lebbar und gestaltbar macht. Am Ende geht es darum, im Leben nicht dem Tod zum Opfer zu fallen. Ein Workshop nicht nur für den Kopf, sondern für die Seele…

Zusammen-Arbeit

Geschrieben am | 9. Februar, 2016 | Keine Kommentare

Ich betrachte meine Lebensaufgabe darin, für andere Lerngelegenheiten zu schaffen. Jeder Workshop jedes Seminar, jedes Coaching ist in der Art und Weise, wie gearbeitet wird ein Lernsetting. Bloß gut, dass ich auch von meinen Kunden lernen durfte. Dieses Goldstück verdanke ich einem Kommentar einer Teilnehmerin aus einem moderierten Managementworkshop zum Thema Kooperationskultur. Sie sagte sinngemäß:

Viele unserer Mitarbeiter im Unternehmen haben nicht das richtige Verständnis von Zusammenarbeit. Das Wort besteht nämlich aus 2 Worten: Zusammen und Arbeit.
Manche denken, dass sie zu jedem Schmarrn etwas sagen müssen und wenn sie noch nichts dazu gesagt haben, dann ist das alles auch nichts wert. Und viele gehen in Meetings, weil sie dann die Gelegenheit haben mitzureden. Dabei bewegt sich überhaupt nichts, weil nämlich keiner etwas wirklich arbeitet. Es ist sehr viel Dynamik und Bewegung in der Organisation. Der Laden brummt richtig, aber das Schiff bewegt sich keinen Millimeter weiter…

Ein starkes Bild am Wort “Zusammen-Arbeit” sehr gut illustriert wie ich finde. Wir Berater bei System Worx behaupten ja von uns, dass wir Experten für Unternehmenskultur und Kooperation sind. Und an dieser Beschreibung gibt es aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen. Die Frage ist höchstens: Wie kommt man aus einem intensiven “Zusammen” mit wenig echter Arbeit zu einem optimalen “Zusammen” bei möglichst viel Output und maximaler Bewegung bei minimaler Zielabweichung? Mittlerweile bietet das komplette Agile Management klare methodische Antworten, die meist in einer strukturierten Einschränkung der Zieldiskussionen mündet. Nur indem man einem Management punktuell die Möglichkeit zum Eingreifen gibt, erhält man die Chance, dass überhaupt etwas entsteht, das dann iterativ weiterentwickelt wird.

Mein persönlicher Vorschlag um aus dem Aktionismus und dem Meetingwahn auszusteigen ist die Einführung eines Beitragmanagements im Unterschied zum projekthaften Managen von ToDos. Beim Beitragsmanagement werden Beiträge zur Zielerreichung gesammelt und bewertet. Es geht eben nicht nur darum die Trikots durchzuschwitzen, sondern Tore zu schießen. Dementsprechend sollte jede Handlung und Aktivität auf ihren Beitragscharakter geprüft werden. Viel Handlung bei Null Beitrag sollte dann entsprechend minimiert werden.

Ich hoffe das war ein inspirierender Beitrag für meine Leser :-)

Systemische Inspiration live

Geschrieben am | 21. Januar, 2016 | Keine Kommentare

Wie gelingt die Fortsetzung einer guten Beziehung? Vielleicht interessiert  das ja viele von uns… ;-) Das Rezept dafür ist eine fortgesetzte Anknüpfung an die Leidenschaft und Passion der Vergangenheit. Und das gelingt besonders durch die Kombination von Bekanntem mit Neuem. So bleibt die systemische Peergroup nun seit bereits 10 Jahren aktiv und wach. Und für unser 7. Symposium hatten wir wieder einen besonderen Gast bei uns, bei dem ich mich öffentlich an dieser Stelle noch einmal bedanken möchte: Rainer Schwing. Die meisten, die in unserem Berufsfeld der systemischen Beratung tätig sind, kennen ihn. Vor allem durch sein Lehrbuch („den Schwing“), den fast jeder in seinem Bücherregal stehen hat (und hoffentlich auch liest). Wer das überprüfen will, hier der Link zu Buch: Systemisches Handwerk. Werkzeug für die Praxis

Was ist denn die Leidenschaft und Passion in der Peergroup München? Für mich ist der Funke, die Freude am gemeinsamen Lernen. Eine Lernkultur, die vor allem unter Kollegen dann gut funktioniert, wenn Neugier und Offenheit auf kollegiale Begeisterung für ein Thema stößt. Ich habe viel dieser drei Zutaten gesehen. Das Resultat ist eine fast spielerische Lernfreude unserer Teilnehmer/innen. Und dann kam Rainer Schwing mit seinem ihm eigenen „leichten Tiefgang“. Zunächst paradox, aber für mich jedenfalls spürbar. Und neben der Freude am systemischen Arbeiten, die er wunderbar vermittelte, blieb einfach auch was hängen: CARE, SEEKING & PLAY als wesentliche emotionale Gestaltungsfelder systemischer Beratungsarbeit, die dafür sorgen, dass sich Beratungssuchende zunächst gut aufgehoben fühlen, sich neugierig erkundend auf den Weg machen und spielerisch beginnen, neue Möglichkeiten zu erkunden. Darum geht es eben auch in unserem Geschäft. Wer mehr Hintergrund zum nachlesen möchte, der findet die meisten Unterlagen unserer Referenten hier in unserer Mediathek. Der Film ist noch nicht ganz fertig, wird aber sobald er geschnitten ist ebenfalls in unserer Mediathek veröffentlicht.

Hier der Link zur Rückschau des Symposiums 2016: http://blogs.system-worx.de/unternehmen/ruckschau-symposium-2016/

Wir nutzen dieses mal aber nur eine kurze Verschnaufpause, um uns auf unseren nächsten Kongress 2016 vorzubereiten. Mit Bernd Schmid werden wir in München den Biographiefaktor Kongress durchführen. Wir bieten Beratungsmethoden, Konzepte und persönliche Einsichten rund um das Thema Biographie.

Hier der Link zum Biographiefaktor Kongress am 6./7. Mai 2016: http://www.system-worx.de/institut/seminare/biographiefaktor-kongress.html

Und wir werden einen Tag vorher wieder einen Vorkongress veranstalten. Bernd Schmid wird an diesem Tag zum letzten Mal in seine Art und Weise der Arbeit mit seelischen Leitbildern einführen.

Hier der Link zum Vorkongress Seelische Leitbilder mit Bernd Schmid am 5. Mai 2016: http://www.system-worx.de/institut/seminare/vorkongress-innere-bilder.html

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit euch…

Ein Übungsbuch für Systemische Berater

Geschrieben am | 7. Januar, 2016 | Keine Kommentare

Das neue Jahr hat schon gut begonnen. Für uns jedenfalls unter anderem damit, dass wir Post bekommen haben: Gerade noch rechtzeitig zu unserer großen Jahresauftaktveranstaltung – dem Symposium der Münchner Peergroup systemischer Beraterinnen und Berater am kommenden Samstag ist unser Übungsbuch bei uns angekommen und ab sofort im Buchhandel erhältlich: Handwerkszeug der systemischen Beratung: Das Buch zur Weiterbildung Systemische Beratung Professionsgruppe Weiterlesen…

„Nährendes“ Feedback zum Jahreswechsel?

Geschrieben am | 31. Dezember, 2015 | Keine Kommentare

Ich habe ja immer wieder in meinem Blog etwas zum Thema Feedback geschrieben. Zuletzt zum Thema Feed-back und Feed-forward. Jetzt möchte ich dem ganzen noch eine Perspektive hinzufügen, die ich einem Teilnehmer eines meiner Dezemberseminare verdanke (Danke, Markus!). Wie wäre es denn, das Thema Feed-back einmal wörtlich zu nehmen. Dann heisst das auf Deutsch übersetzt „Zurück-füttern“. Es hätte damit auch etwas nährendes, stärkendes. Feedback wäre dann eine Gabe zurück an den der das Feedback bekommt. So kam am Ende meines letzten Seminars ganz viel zu mir zurück und ich gestehe, es nährt noch immer. Und motiviert mich für die nächsten male. Weiterlesen…

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